Psychotherapie Logotherapie Existenzanalyse – Dr. Steffen Glathe Leipzig

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Kooperationen

 

  Seminarhaus Seestrasse in Karsee/Allgäu

„Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben“*

Verlusterfahrungen gehören zu unserem Leben. Sie sind unserem Menschsein eingeschrieben vom ersten Atemzug an. Sie geschehen mit unserem Einverständnis in eigenen Entscheidungen oder treffen uns, wie in Krankheit, Leid und Tod als Widerfahrnisse auf unserem Lebensweg.

In der Trauer vollzieht sich das langsame Hineinnehmen des Verlorenen in unsere Person und ihre Geschichte. Dies ist ein in aller Schmerzhaftigkeit zutiefst lebendiger Prozess.

In diesen Prozess wollen wir uns gemeinsam einlassen, nicht vertrösten, sondern Geschichte und Geschichten erzählen, einander ansehen, zuhören und Erfahrungen teilen und mitteilen.

Was in uns in Bewegung kommt und ist, soll im Gehen täglich auch allein und in der Stille erspürt und bedacht werden.

Die Kurstage beginnen mit einem Impulsreferat und einer anschließenden Gruppenreflexion. Am Abend wollen wir uns erneut treffen, um Erfahrungen, Gedanken und Gefühle in der Gruppe in das Gespräch zu bringen.

In Einzelgesprächen mit dem Referenten kann das Eigene unterwegs angefragt und vertieft werden.

Max. Teilnehmerzahl: 6

Herbst 2019 – Voranmeldungen möglich

 


Erfülltes Dasein “to go“

Nach existenzanalytischem Verständnis ruht die erfüllte Existenz auf einem vierfachen Ja:

Der Zustimmung zur Welt und ihren Bedingungen,

der Zustimmung zum Dasein, zu Nähe und Beziehung,

der Zustimmung zum Eigensein und

der Zustimmung zum Werden, zur Kontexterfahrung zum Sinn.

Diese vier großen Daseinsthemen wollen wir im Gehen vertiefen, sie in uns bewegen und uns von ihnen bewegen lassen.

Am Anfang des Seminars steht am Vorabend unserer Themenwanderungen eine Einführung in das Menschenbild der Logotherapie und Existenzanalyse.

Jeder Tag wird mit einem Impulsreferat zu einem Daseinsthema beginnen. Die jeweils eigenen Bezüge dazu werden auf einer Halbtagswanderung im Inneren bedacht und bewegt. Der Tag schließt mit einem Gruppengespräch, in dem Erfahrungen eingebracht und ausgetauscht werden können.

In Einzelgesprächen mit dem Referenten kann das Eigene unterwegs angefragt und vertieft werden.

Max. Teilnehmerzahl: 6

Frühjahr 2020 – Voranmeldungen möglich